Rückmeldungen und Kommentare
- In Memoriam Raimund Krause
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Danke für das Einstellen auf die Website. Meine Kommentare kannst du gerne auch einstellen.
Übrigens noch eine Anekdote dazu, unter Mitnovizen hatte Raimund den Spitznamen OWIE, denn es
heißt ja in dem Lied Stille Nacht... o wie lacht. Raimund war immer gut gelaunt und hatte eine
herzliche 'Lache', daher der Name.
(H.G.D. am 30.3.2026)
- Briefwechsel Missionshaus - Schülereltern
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Wenn man die Korrespondenz der Patres mit den Eltern so durchliest, merkt man doch, wie manche
ein wenig zu hoffnungsvoll und realitätsfern die Situationen betrachtet hatten - manche Briefe
würde man einorden unter "Das Wort zum Sonntag". (H.G.D. am 29.3.2026)
- Tagebuch von K. Weiß
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Das Tagebuch von Klaus hat mich auch an manches erinnert, Radios mit Langdrahtantenne aus dem
Fenster oder dass ich mal noch länger mal oben im Pavillon oberhalb des Weges mit Wilfried und
zwei Mädchen gesessen habe und leider dann auf dem Rückweg ins Studium von P. Hück gesehen
wurde. Ein Brief nach Hause war die Folge. Mit Gisela war ich dann später einige Zeit befreundet
(sie wohnte unten in dem Schwarzwaldhaus), später hat sie in Offenburg den Sohn der Firma
Kern-Seifen geheiratet.
Aber mit dem P. Buse scheinen dann die Schüler, die nach mir in Hgl waren, auch nicht das große
Los gezogen zu haben, wie wir halt auch mit P. Hück. (H.G.D. am 23.3.2026)
Das Tagebuch, das ich früher offensichtlich übersehen habe, habe ich mir sogleich
angeschaut. Es ist wirklich ein wunderbares Dokument, was die Zeit in Haigerloch in bester Weise
beleuchtet. Viele Gedanken führten mich zurück in meine Haigerlocher Jahre. In vielen Punkten
kann ich mich anschließen. Im Mittelpunkt des Berichtes steht zweifelsfrei P. Buse. Und die
Kritik an ihm kann ich voll und ganz unterschreiben. Buse ist mir auch als Schlägertyp in
Erinnerung. Ich weiß nicht, ob seine Art aus Überforderung oder Dummheit resultiert. Er war
jedenfalls kein „lieber, angenehmer Pater, Erzieher“. Ich glaube, auch wir hatten Buse in
Griechisch; ihm ist es jedenfalls nicht gelungen, unser Interesse für die griechische Sprache
und Kultur zu wecken. Darüber wurde auch im Unterricht nicht berichtet.
Mit fällt wieder auf, dass immer wieder von Kontakten zu Mädchen berichtet wird. Dieses Kapitel
spielte zu meiner Zeit eine absolut untergeordnete Rolle. Da gab es freilich in den geistlichen
Lesungen und den sonstigen Vorträgen eine ähnliche Bewertung des weiblichen Geschlechtes unseres
Alters, wie wir sie kennengelernt hatten, aber irgendwelche Kontakte , Berührungen waren
geradezu ausgeschlossen.
Die Gewaltmärsche von P. Vogt sind mir auch noch in Erinnerung: Vogt zeigte sich als harter
Kämpfer und Verfechter von Zucht und Disziplin. Es ist auch die bescheidene Verköstigung
erwähnt. Ob es jeweils gesund war, sei einmal dahingestellt.
Einige Maßnahmen oder besser gesagt Erlebnisse waren noch zu unserer Zeit undenkbar, so z, B,
das öfter genannte Biertrinken. Auch das Radiohören verbunden mit dem Besitz eines eigenen
Empfängers wäre zu unserer Zeit undenkbar gewesen. An Kinobesuche kann ich mich auch nicht mehr
erinnern. Bemerkenswert sind obendrein die Tricks, die sich die Schüler immer wieder einfallen
ließen, um zum Ziel zu kommen.
Die nächtlichen Ereignisse wären zu unserer Zeit auch undurchführbar gewesen; da gab es
offensichtlich noch strengere Kontrollen.
Treffen mit ehemaligen Schülern gab es zu unserer Zeit auch kaum. Sie erschienen höchstens an
den damals noch recht seltenen Besuchstagen. Die Patres schienen auch wenig davon erbaut zu
sein, dass die Ehemaligen in unserer Nähe auftauchten.
Das soll vorerst einmal genügen: Auf jeden Fall ist das Tagebuch ein sehr guter und treffenden
Bericht, der vieles ins rechte Licht rückt und Hintergründe erhellt. (Dr. Hajo Stenger,
23.3.2026)
- In Memoriam Anton Wasmer
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Eine schöne Geste, per Nachruf an Anton Wasmer zu erinnern. Wir waren ja in einer Klasse. Wie
unglücklich er war, hat er mir auch erst am Treffen erzählt. Es war vor allem der Druck, dass
seine Schulzeit in Haigerloch von der Kirchengemeinde finanziert wurde.. (Meinrad Lohmüller, am
13.3.2026)
- Hilfe für Biafra
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An die von Hajo Stenger initiierte Spendenaktion für Biafra der St. Georgener Theologiestudenten
kann ich mich noch gut erinnern. Ich war damals zur selben Zeit in St. Georgen.
Es war ein verkaufsoffener Adventssamstag, die Frankfurter Innenstadt voller Menschen. An 5
verschiedenen Punkten in der Stadt standen Kommilitonen mit Sammelbüchsen. Ich hatte an diesem
Tag die Aufgabe, mit einem PKW mehrfach alle Sammelpunkte anzusteuern, volle Sammelbüchsen gegen
leere auszutauschen und die jeweiligen Studenten zum Schichtwechsel dort abzuliefern bzw.
abzuholen.
Hinzu kam, dass alle aufs Mittagessen verzichteten und der so eingesparte Betrag von der
Seminarleitung ebenfalls in den Spendentopf wanderte. (St. L-B, am 20.2.2026)
- Kleine Afrikahilfe
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Es war für mich beeindruckend zu lesen, wie handfest er da im Wald für Afrika geschafft hat. Und
wie ein großer Verein in Verbindung mit einer kleinen Gemeinde eine so große
Unterstützungsleistung leisten konnte ... und das offensichtlich über viele Jahre. (Raimund
Pousset, am 19.2.2026)
- Gandhura light
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Das was Raimund und Meinolf Pousset da geleistet haben ist schon eine beachtliche
Lebensleistung, für die
ich allergrößten Respekt habe. Ich habe den Bericht mehrmals gelesen und konnte mich nur wundern
über
das riesige Engagement für die gute Sache. Leider muss ich auch zugeben, dass ein klein wenig
Neid mitschwingt wenn ich mir vorstelle, was die beiden alles erlebt haben - aber ich gönne es
ihnen von Herzen.
(Alfred Epple, am 22.1.2026).
- Klepfer ohne Grenzen - Tour nach Corbigny
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Ich möchte Dir nochmals danken für das "Hineinstellen" meiner Tour nach
Corbigny. Pörs Waigand hat sich gemeldet und lobt den hervorragenden Bericht und hofft
weiter,
dass sich der eine oder andere für einen Besuch in Vèzelay entscheidet , dort , wo er im
nächsten Jahr wieder vom 4.6. bis 12.6. seinen Dienst als Herbergsbetreuer verrichtet (Hans
Geisinger, 22.12.2025).
- Sankt-Annafest in Haigerloch von Hans Geisinger
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Das Annafest habe ich in den letzten Jahren verschiedentlich besucht. Auch da
gab es
natürlich einige Änderungen. Nach dem Gottesdienst immerhin noch die Möglichkeit zu
Gesprächen und auch zu einem kleinen Umtrunk. Aber ansonsten ist es eher ein ruhigeres
Fest
geworden.
Aber nach wie vor sehr schön und immer sind auch begabte Prediger da. Also immer noch
für
eine kleine Wallfahrt am Annafest nach Haigerloch geeignet (Günther Konstanzer am
10.12.2025).
- Das Nebengebäude von Hajo Stenger
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Der Bericht über das Nebengebäude und die Bilder von der Glocke haben mich daran
erinnert, dass auch ich ein Tertial lang Glöckner war. Der Grund meiner „Berufung“ war
wohl
eher meine bis dahin währende Unpünktlichkeit. Danach und seither bin ich ein
pünktlicher
Mensch geworden.
Ein Tertial lang hatte ich auch das Amt des Kartoffelministers, dabei hätte ich doch
viel
lieber auch mal das Amt des Sakristans gehabt. Das habe ich dann in meinem späteren
Leben
nachgeholt in verschiedensten Funktionen in der Gemeinde.
Also beide Ämter, die ich ausführen durfte (musste), haben später nachgewirkt (Günther
Konstanzer am
10.12.2025).
da ist doch was richtig Schönes aus deiner Initiative geworden. Man spürt aus
jeder
Zeile die Freude derer, die da lesen und sich noch erinnern können.
Allerdings fällt`s mir schwer zu glauben, dass dich die holde Weiblichkeit im
Nebengebäude so gar nicht interessiert hat (A.P. am 19.11.2025).
Hajo schreibt, dass er sich nicht erinnern kann, dass jemals ein Schüler sich in
das
Obergeschoss des Nebengebäudes getraut hat. Als ich in der Sexta war, wurde ein Schüler
aus der Untertertia von einem Tag auf den anderen entlassen, weil er sich angeblich mit
einer Küchenhilfe, die in besagtem Obergeschoss wohnte, dort auch getroffen hat. Ich
weiß noch, wie wir getuschelt haben, aber Genaues haben wir nie erfahren.
An das Kartoffelschälen und das Schuheputzen kann ich mich noch gut erinnern, zumal ich
häufig beim Kartoffelschälen die Begleitmusik liefern durfte. (Alfred Epple, 18.11.2025)
- Fotos von Bernhard Baiker
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Da hast Du mal wieder voll ins Schwarze getroffen: Dein perfektes Engagement im
Altersheim ist mehr als löblich; es ist quasi Missionsarbeit in der Heimat. Zwar nicht
wie das früher einmal intendiert war, sondern ganz anders, aber genau so wirksam und
beispielhaft. Dass sich auf Grund Deines Vorbildes andere zu Wort melden, ist eine große
Leuchtreklame für die Klepfer!
Musikalisch kann ich da bei weitem nicht mithalten, aber ich tue ganz bescheiden eine
Kleinigkeit für unsere ältere Mitbürger: Zu meinem 60. Geburtstag 2003 habe ich die
Gleichaltrigen meines Ortes zu einem Orgelkonzert, das der Mainzer Domorganist Albert
Schönberger auf unserer kleinen Dorfkirchenorgel im Ort spielte, mit anschließendem
Sektumtrunk eingeladen. Aus diesem kleinen Festakt hat sich eine Jahrgangsgruppe
gebildet, die ich seither mit vielen gemeinsamen Erlebnissen beglückt habe. Kürzlich
habe ich einmal alles zusammengeschrieben und es wurde daraus ein Buch mit 215 Seiten:
AGIL – AKTIV – ALT , Jahrgang 1943/44 von Stadecken-Elsheim on tour. Damit ist die Sache
nicht abgeschlossen, es geht weiter, und zwar treffen wir uns im Dezember auf dem
Weihnachtsmarkt in Ingelheim, um dann nach einem ausgiebigen Rundgang in einem netten
griechischen Restaurant ein Jahresschlussessen zu zelebrieren. Zwar sind im Lauf der
Zeit schon einige aus unserer Gruppe verstorben, aber wir kommen noch auf zwei Dutzend
Teilnehmer. Damit die Gruppe beisammenbleibt, treffen wir uns regelmäßig in einem
gemütlichen Weinlokal vor Ort. Auch das gehört zu Rheinhessen und bringt schöne
Erlebnisse (Hajo Stenger am 4.11.2025)
Pater Haag ist wohl der Pate und der Konzelebrant: Markenzeichen: volles, fast
schwarzes Haar. Hätte er gerne getauscht, gegen gute Zähne, dafür würde er
Glatze
hinnehmen. Das hat er mir mal nach einem Zahnarztbesuch gesagt. Firmung dürfte
1967
gewesen sein.
Die Fusion (die erste in meinem Leben) Progymnasium – Missionshaus war 1962, mit
Schulbeginn Ostern 1962, die Räume beider Gymnasien wurden noch gemeinschaftlich
genutzt, bis Ostern 1965 das neue Progymnasiumsgebäude fertig war.
Eisenbahnanlage: richtig erkannt! Als Erbauer der Schlosskirche erkenne ich das
sofort und sicher!
Theaterspiel: auch richtig, in der Brauerei Maier gab einen großen typischen
Festsaal
mit erhöhter Bühne. Wir haben 1964 mal darin gespielt, eingeübt von Herrn
Einert,
das
ganze also natürlich in Englisch!! Ich erinnere mich nur noch an das Gedicht:
Whether the weather be fine, or whether the weather be not, whether the weather be cold,
...
Das wurde mit verteilten Rollen vorgetragen – mit Regenschirm auf und
Regenschirm
zu! (M. P. am 3.11.2025)
- Musik im Missionshaus
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Das ist ja spannend. Gewöhnlich publizierst Du Beiträge von andern und dieses
Mal
von
Dir selber. Dazu bist Du unter die Musiker geraten. Das war ja bisher die Domäne von
Hajo.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit der Musik (P.F.P am 1.11.2025).
Ich bin ja einige Jahre jünger, und zu uns Sextanern (Sexta 1964) sind wohl die
Pop-Experimente von euch „Großen“ nicht durchgedrungen. In Erinnerung geblieben sind die
„Jazz-Messen“ mit „Kommt, sagt es allen weiter“ und „Und wenn die Heil’gen auferstehn /
Oh when the Saints“ (mir fällt grad auf, dass das ja zum heutigen Tag passt) etc.
Eigentlich wollte ich dir schreiben, weil es mich irgendwie angesprochen hat, dass du am
Mittwoch Nachmittag mit dem Akkordeon ins Pflegeheim gehst. Das ist nämlich genau die
Zeit, zu der ich mit der Gitarre hier in Rottweil zu den Senioren im Pflegeheim St.
Elisabeth gehe; auf dem Programm auch Volkslieder und alte Schlager. Die Bewohner freuen
sich immer, und es berührt mich sehr, wenn ich sehe, wie manche, die sonst kaum eine
Regung zeigen, plötzlich bei einem Refrain ein wenig die Lippen bewegen oder mit der
Hand den Takt schlagen.
Als im Missionshaus einige Leute Gitarre gespielt haben, hab ich immerhin den C-Dur und
den G7-Akkord gelernt. Jahre später kamen dann doch noch ein paar weitere Griffe dazu….
Ich wünsche dir weiter viel Freude bei diesem Ehrenamt (B.B. am 1.11.2025).
Dein Artikel über Deine musikalische Erziehung im Missionshaus ist sehr
bemerkenswert;
wie ich lese, hast Du das Akkordeonspiel mehr oder weniger alleine im Missionshaus
erlernt. Das hat mich auch an mein Musikmachen im Missionshaus erinnert. Zu meiner Zeit
war es gar nicht so einfach als „Musikschüler“ im Missionshaus anzukommen. Meist kam man
zunächst einmal auf eine Warteliste. Wenn man dann doch das Glück hatte, in die engere
Auswahl zu kommen, dann kam da nur Klavier oder Harmonium in Frage. Ich bin dann
irgendwann als Harmoniumspieler aufgenommen worden: Man durfte dann an einem Harmonium
in einer, manchmal auch in zwei Mittagspausen üben: Harmonien standen z.T. in
Klassensälen, im Oratorium und in der Kapelle. Letzteres kam aber weniger in Frage, weil
das für die Gottesdienste vorgesehen war. Am Samstagnachmittag erschien dann ein älterer
Lehrer und man musste ihm auf dem Klavier im Exercitiensaal vorspielen; er gab dann
Tipps und neue Aufgaben fürs nächste Mal. Ich war leider kein gelehriger Schüler und
hatte auch nicht die Geduld zum Üben, sodass letztendlich nicht viel bei meinem Spiel
herauskam. Und so ist es bis heute geblieben. Meines Wissens war gemeinsames Musizieren
zu meiner Zeit in Haigerloch nicht üblich. Erst später habe ich dann in Großkrotzenburg
im Blasorchester als Hornist mitgespielt. Leider ist diese Orchester dann eingestellt
worden, was aber nicht an meinem schlechten Spiel und mangelhaften Üben gelegen hat.
Aus Deinem Akkordeonspiel ist ja eine richtig gute Aufgabe geworden, die Du heute mit
Leidenschaft ausführst. Darum muss ich Dich echt loben uns auch beneiden. Wenn ich
könnte, würde ich ebenfalls in einem Altersheim die Leute mit meinem Klavier- oder
Orgelspiel unterhalten, nur leider sind meine Fähigkeit dazu nicht groß genug. Ein
Akkordeon steht auch noch bei mir im Musikzimmer, aber weder ich noch unsere Kinder
konnten sich damit anfreunden (Hajo Stenger am 31.10.2025).
Lieber Alfred, das ist wieder eine wunderschöne Erinnerung an die Zeit in
Haigerloch.
Leider habe ich irgendwann das Akkordeonspiel aufgegeben und mich der Reisetätigkeit
gewidmet. Nächste Woche führe ich meine letzte Reisegruppe durch Rom, damit hört meine
berufliche Tätigkeit auf (mit 80). Jetzt wäre das Musizieren eine schöne
Freizeitbeschäftigung. Schade, aber tempi passati. Liebe Grüße (K.W. am 31.10.2025)
Toll. Besonders gefällt mir, dass du dein Talent wiederentdeckt und für und für
andere
zu deren Freude nutzbar gemacht hast. (Den „Spitznamen“ Freddy hätte ich dir ohne den
von mir geschätzten (Quinn)taner auch erfinden können… Für mich war`s auch ein
Wiedersehen mit dem verschollenen Jakob (A. P. am 31.10.2025)
Feiner Bericht... ind nun weiß ich endlich auch, warum du Freddy genannt wirst
(R.P.
am
31.10.2025).
- Studium und Freistudium
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Ein Buch, das ich verschlang, war "Hauptmann Jaguar", ein Bericht oder Roman
über
die
Christenverfolgung in Mexiko. Auch die Bücher von Hühnermann über Don Bosco, Franz
Pfanner, der gehorsame Rebell, Brennendes Feuer über Pius X las ich mit Begeisterung.
Erinnerst Du Dich noch an die Lektüre im Speisesaal. Der Hammer war : "Der Flachskopf".
Da
wurde schallend gelacht und alle wunderten sich, dass ein solches Buch öffentlich
vorgelesen wurde (P. Otto Mayer am 30.10.2025).
Alle diese Begebenheiten und der geregelte Ablauf im Missionshaus laufen wieder
vor
meinem geistigen Auge ab, wenn ich Deinen Bericht vom "Studium und Freistudium" oder
Hajos Erinnerungen lese, Zeitabschnitte, die uns geprägt haben, wie auch Hajo bemerkt
(H.G. am 27.10.2025).
Da scheint ja einiges mit meinen Träumen ins Rollen gekommen zu sein. Das hat
mich
natürlich auch angeregt, nochmals über dies und das nachzudenken. Diese
Tintenfassvertiefungen waren zu meiner Zeit schon weitgehend leer, aber von älteren
Schülern haben wir erfahren, dass früher während der Handarbeitszeit – ca. 16.10 Uhr
bis
17.00 Uhr - zwei Pennäler rundgeschickt wurden, um diese Behältnisse mit Tinte
aufzufüllen. Zu dieser früheren Zeit hatten noch nicht alle Schüler einen
Füllfederhalter mit einem Tintenreservar. Später waren diese kleinen Behältnisse
oftmals
eine Art Minipapierkorb. Dein Behältnis war wohl kaputt und es fehlte der Boden;
folglich ließen sich Getränkefläschchen im Pult unterbringen.
Ja, die Inhalte der Pulte konnten auch gelegentlich Gegenstand einer Untersuchung
sein.
Man konnte mit dem aufklappbaren Deckel auch seinen Vordermann etwas ärgern, wenn
man
das Brett längere Zeit aufgeklappt lässt, sodass der vordere Mitschüler den Kopf
nach
vorn beugen musste. - Wie ich lese, gab es bei Euch schon täglich Freistudium. Zu
meiner
Zeit war das an normalen Tagen noch nicht erlaubt: An den normalen Tagen gab es nur
Studienzeit, d.h. man musste sich mit Schulaufgaben beschäftigen – unter der
strengen
Aufsicht der Untertertianer. Freistudium gab es an Sonn- und Feiertagen, meist
zwischen
den beiden verpflichteten Gottesdiensten; das heißt nach der Frühmesse war
Kaffeetrinken
dann eine Zeit Freistudium und schließlich gegen 10.00 Uhr war dann das Hochamt; an
besonderen Festen das Leviten Hochamt mit Weihrauch und Gregorianischem Choral. Hier
wurde dann das Ordinarium meist gesungen. Das Proprium kam für uns weniger in Frage,
es war noch in der Unterstufe zu schwer. Gelegentlich wurden auch mehrstimmige Sätze
dank der intensiven Vorbereitung von P. Schröter eingeschoben. Auch nachmittags war
Freistudium angesagt, jetzt durfte beispielsweise erlaubte Belletristik wie Karl May
genossen werden. Jetzt war auch die Zeit, Brief nach Hause zu schreiben oder zu
malen und zu zeichnen… und natürlich zu träumen.
Sag‘ mir bitte noch, wer sich hinter dem Kürzel A.P. versteckt. Dieses tritt doch
häufig auf.
Und nun nochmals einen schönen Abend mit „vielen Träumen“ und
herzliche Grüße (Hajo Stenger am 27.10.2025)
- Zu "Träume sind Schäume"
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Pit Klein war ein begnadeter Maler und Künstler, der aus dem Stegreif Bilder und
Entwürfe gestalten konnte und seinen Bruder Herbert habe ich auch gekannt, beides
Aschaffenburger.
Günter Walter, unser Klassenlehrer und mein Lateinlehrer, hat mir sein Motorrad,
eine
NSU-Maxi, "fast" geschenkt. Weil ich aber noch keinen Führerschein besaß, bot sich
Herbert, auch Klepfer, als Fahrer in die Heimat Ahlen an, was ich als Soziusfahrer
toll
fand.
In den Ferien habe ich dann den Motorradführerschein ( Kl. 1 ! ) erwerben können.
Mit
dem Motorrad hatte ich später einen schweren Unfall, als ein Autofahrer mir die
Vorfahrt
nahm.
Herbert hat später eine Notfallärztin in Ffm Bornheim geheiratet. Leider ist der
Kontakt aber abgebrochen! (H.G. am 27.10. 2025
Du machst das klasse, Freddy! Den Schlusssatz unter den „Träumen“ kann man auch
auf
deine Arbeit beziehen: Was wäre wohl aus all den Erinnerungen und Träumen der
ehemaligen
Klepfer geworden, wenn ihnen deine Arbeit und deine Klepfer-Plattform nicht zur
Verfügung stände… (A.P. am 26.10.2025).
- Zum Film über Haigerloch von Günter Welde
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Ganz herzlichen Dank für den schönen Film und alle Deine Klepfer-Aktivitäten.
Und natürlich auch an den Filmschaffenden Günter Welde.
Eigenartig, wie einen ein solcher Film anrühren kann.
Alles Gute und Weiter so - solange Du kannst und es gerne machst.
Vielleicht klappt ein Wiedersehen nächstes Jahr doch (J. E. am 28.10.2025).
Auch für mich ist jetzt in dieser Jahreszeit die Zeit des Innehaltens gekommen,
zumal
das wechselhafte Wetter die tägliche Radtour nicht immer zulässt.
Den Film von Günther Welde habe ich mir am Wochenende wieder zu Gemüte geführt und
nachher den Entschluss gefasst, nach langer Zeit wieder auf den Römerturm zu
steigen,
nachdem ja seit 2016 das Glockengeläut wieder in Betrieb und der Turm besteigbar
ist.
(H.G. am 27.10.2025)
Zuerst Dir ganz herzlichen Dank für die Mühen, die Du in die Klepferseiten
investierst.
Ich lese alle Berichte mit großem Interesse.
Auch den Film von Günter Welde habe ich am Wochenende angesehen und mich sehr
darüber
gefreut, vieles wieder neu zu sehen. Natürlich war ich als Hechinger schon öfters an
all
diesen Orten in Haigerloch. Daher noch zwei Anmerkungen zu Objekten aus dem Film.
Das "Charlott" gegenüber der evangelischen Kirche, mit traumhaftem Ausblick auf das
Tal,
das Schloss und das Missionshaus. Ein wunderschönes Lokal, das ich das Jahr über
gelegentlich aufsuche. Zuletzt am 59. Hochzeitstag mit meiner Frau. Bemerkenswert
nicht
nur das Lokal selbst, auch die Wirtsleute Haid sind von besonderer
Liebenswürdigkeit.
Sollte also bei einem Besuch in Haigerloch nicht verpasst werden.
Dann das Museum im früheren Schwanen mit den großartigen Puppen. Es befindet sich
inzwischen nicht mehr im Schwanen in Haigerloch sondern hat jetzt in Beuron im
früheren
"Gregoriushaus" eine neue Heimat gefunden und ist noch sehenswerter geworden.
Viele Grüße aus Hechingen. (Günther Konstanzer am 27.10.2025)
Danke, heute ist so ein trüber Tag und ich freue mich schon, heute Nachmittag
den
Film
anzuschauen.
Liebe Grüße aus Baden Baden. (S.L-B. am 27.10.2025)
Auf Deinen Hinweis hin habe ich mir den Film über Haigerloch zu Gemüte geführt.
Er
ist
einfach genial und gut! Vieles von dem Gezeigten haben wir damals nicht erlebt, so
z.B.
der Gang auf den Römerturm; das Atommuseum gab es noch nicht. Die 20er Jahre
Ausstellung
in der Unterstadt existierte wohl auch noch nicht. Auch das Judentum mit Friedhof
und
alter Synagoge war für uns damals uninteressant; zumindest hat uns kein Pater
dorthin
geführt. Eigentlich schade; man hätte da mehr aus Haigerloch für uns herausholen
können.
Allenfalls die 3 Kirchen wurden uns ans Herz gelegt. Vielleicht sollte ich diese
Gedanken gelegentlich in einen Bericht fassen. Nach meinem letzten Besuch in
Haigerloch
im vergangenen September war ich doch ein bisschen enttäuscht von der Stadt. Es war
Sonntagmorgen, da sollten doch eigentlich die Leute in die Kirchen strömen. Davon
war
aber nichts zu sehen. Ich denke, gelegentlich wird’s mich mal wieder in das
Eyachstädtchen ziehen. Diese ganzen Veränderungen sind erst in die letzten 60 Jahren
geschehen; eigentlich eine kurze Zeit mit ganz enormen Veränderungen. Hoffentlich
gelingt es Haigerloch, seine Schätze für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten. Wenn
ich
das recht sehe, hat sich Haigerloch vor allem in dem Gebiet oberhalb des
Missionshauses
neu entwickelt. Wir leben halt in einer schnelllebigen Zeit und wir werden in dem
Strudel mitgerissen, ob wir wollen oder nicht. Und hoffentlich zieht uns der Strudel
nicht ganz nach unten!!! (Hajo Stenger am 26.10.25)
Danke herzlich für die Zusendungen, kleine Diamanten am Wegesrand.
[...] Grüße vom trüben Neckarstrand, wo ich mich nach 5 Wochen warmem Kenia wieder
eingewöhne.
Dort traf ich einen Priester, etwas jünger als ich, der gerade ein Buch über die
Ältesten unter den Alten geschrieben hatte. Im Gespräch darüber kamen wir auch auf
seine
Jugend in Armut zu sprechen. Und auf seinen väterlichen Retter in der Not, der ihm
Schule und Studium ermöglichte; dem er heute noch unendlich dankbar war. Einen
Missionar, einen Weißen Vater (R. P. am 26.10.2025).
- Zu den Werbeanzeigen
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Wunderbar, dass es zurzeit so gut „läuft“. Den Hans Geisinger habe ich damit auf
die
richtige Spur gebracht und wir haben somit einen optimalen WV-Freund in unsere Runde
aufgenommen, der auch aktiv einiges einbringt (Hajo Stenger am 11.10.2025).
- Zur Nachricht vom Tod von Wolfgang Schmal
Die Nachrichten können nicht alle euphorisch sein. Ich habe den Jungen nicht
gekannt,
aber es ist wirklich „tröstlich“ zu wissen, dass er sich „getragen“ fühlen konnte
(A.P.
am 9.10.2025).
Besten Dank für die traurige Mitteilung; eigentlich sollte ich Wolfgang kennen:
Er
war
am 14.4.1958 in Klasse 2 in Haigerloch in die Quinta eingetreten; geb. am 29.4.1945
im
Neheim-Hüsten /Sauerland. Ich war damals wohl schon in Klasse 4. Ich kann mich nicht
mehr an ihn erinnern (Hajo Stenger am 9.10.2025).
Wir hatten Wolfgang aus Rappweiler bei Weiskirchen im Saarland an
dem Jubiläumsfest (111 Jahre) in Haigerloch getroffen...
Bin mir nicht mehr sicher, ob er noch mit nach Großkrotzenburg
wechselte. War wohl zwei Klassen unter mir (H.G.D. am 8.10.2025).
- Zu Rückmeldungen
Ich bin auch dafür, bei den Rückmeldungen den ganzen Namen hinzuschreiben; eine
eigene
Abteilung „Rückmeldungen“ wäre auch ganz gut (Hajo Stenger am 9.10.2025).
Warum bei den Rückmeldungen so geheimnisvoll und nicht den ausgeschriebenen
Namen?
(Günter
Welde am 30. 9. 2025)
Bisch e „Käppsele“. Gibt`s das Wort? Schreibt man das so? Ich habe in
Erinnerung,
dass
das was Gutes ist! Dann lass ich das mal so stehe (A. P. am 30. 9. 2025)
Überleg doch bitte, ob es nicht günstiger wäre, die Rückmeldungen nicht unter
„Dies
und
Das“, sondern unter einer eigenen Seite „Rückmeldungen“ oder „Reaktionen auf
Beiträge“
oder „Lesermeinungen“ aufzumachen. Auch wäre zu überlegen, ob nicht ein Datum bei
diesen
Beiträgen stehen könnte, oder der Namenkürzel etc (Hajo Stenger am 29. 9. 2025).
- Zum Verkauf des Missionshauses
Auch ich habe mir mit großem Interesse die Verkaufsseiten angeschaut. Die
Bilder sehen
ja sehr einladend aus und das Ganze wirkt recht attraktiv, aber selbst wenn
ich
finanziell gesegnet wäre, würde ich den Kauf ablehnen, denn was sollte ich
damit machen?
Hotel, Sanatorium ??? Am kommenden Sonntag werde ich bei meinem WV-Besuch in
Hechingen
zusammen mit einem Alt-Haigerlocher G. in Haigerloch vorbeikommen. Da
will ich mal schauen, was noch zu erkennen ist. Irgendwie treibt mir das
Ganze die
Tränen in die Augen. Mal sehen, was wir am kommenden Sonntag beim WV-Treff
in Hechingen
erleben werden (H.S. am 16.9. 2025).
Die Fotos rufen vieles wieder in Erinnerung
Danke für deine Berichte (M.L. am 16. 9. 2025).
- Zum Wohltätertreffen in Hechingen am 21.9.25
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Sehr schöner Bericht von Haigerloch. Die Bilder in der Wandelhalle hat Pater
Ernst
Haag
gemalt (P. Otto Mayer am 8.10.2025).
Dass bei diesem Wohltätertreffen Gerhard Wagenknecht auftaucht, war für mich
überraschend.
Ich war mit ihm auf dem Gagern-Gymnasium in Frankfurt, wo ich auch Abi
gemacht habe.
Wir waren in der Theater-AG und sind auch aufgetreten(Shakespeare; Was ihr
wollt).
Zwischenzeitlich hat er mich auch einmal hier in Ravensburg besucht. Wir
hatten ein
enges Verhältnis.
Deine Homepage ist immer für eine Überraschung gut!
vielen Dank dafür, besonders an Hajo! (G.W. am 30. 9. 2025)
Danke für die Mail. ich freue mich immer über Nachrichten über Haigerloch
etc.
Kleine Anmerkung: vom Bahnhof Bundesbahn Richtung Innenstadt:
nach wenigen 100 Metern geht´s dann rechts ab in die Stadt, links geht s
unter der
Bundesbahn Brücke durch nach St. Luzen.
Gerade aus steht da ein einzelnes Haus, da stand mein Geburtshaus in dem ich
mit
Ausnahme 4 Jahre Haigerloch 20 Jahre gewohnt habe.
Bin also mit St. Luzen bestens vertraut.
Am nächsten Treffen würde ich gerne teilnehmen. Ich wohne zwar in Berlin,
aber ich habe
auch noch Verwandtschaft in Hechingen. (P.R. am 27.9. 2025)
- Zum Nachruf auf Heinrich Parusel:
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Ich hab mir übrigens den letzten Brief von Hajo über Heiner Parusel
angesehen und festgestellt, dass Heiner ja nur 4 Tage vor mir Geburtstag hatte. War
schon
ein sehr interessanter Bericht. Wenn wir den Hajo nicht hätten ... (H.G.D. am
5.9. 2025)
Deine Arbeit ist nicht nur Stolperstein für alle, die
aus der Haigerlocher Schule kommen.
Das sind schon kleine Biographien – für die Wegbegleiter wie für das Haus
selbst. Das
beeindruckt auch mich als (gar nicht mehr so) Ortsfremden. Da spricht nicht
Nostalgie,
da
spricht das Herz (A.P. am 4. 9. 2025).
- Zum Film über das Missionshaus von Günter Welde
Link zum Beitrag
Komme erst jetzt dazu, dir zu danken für diese Mail. Wir hatten ein
wenig Stress in
letzter Zeit und der Garten hält uns auch auf Trab.
Habe eben mal in Ruhe den Film von Günter angeschaut und mich an vieles
erinnert,
zumal ich ja Hajo, Guschdl und Albert von früher
gut kannte. Albert war in der Kreuzburg sogar in meiner
Ministrantengruppe,
wenngleich er sich daran nicht mehr so richtig erinnern
konnte, als wir ihn mal besuchten noch im Haigerloch.
Interessant war auch, dass ich ein paar Mal Pater Kimmich gesehen habe,
der bei uns
in der Pfarrei eine zeitlang ausgeholfen hatte.
Aber auch er erinnerte sich nicht mehr an mich, auch mit ihm hatte ich
schon Messen
gedient. Er war aber wohl ein oder zwei Klassen
über mir. Den Mann mit dem blauen Hemd, der mit euch durchs Haus ging,
war mir
allerdings nicht bekannt.
Da ich ja selbst schon in früheren Jahren oft gefilmt habe, weiß ich zu
schätzen,
was für eine Arbeit sich der Günter da machte (H.G.D. am 17. Juli 2025).
Der Film ist ein wunderbares Erlebnis, der einen in unsere Zeit als
Schüler
zurückversetzt.
Viele erfreuliche Erinnerungen, die im Gedächtnis verloren gegangen
waren, werden
jetzt
wieder lebendig. Beim Bild von Pater Superior Buse kam allerdings ein
leichter
Schauer hoch,
da wir an dessen wechselnden Launen litten.
Jedenfalls gebührt Dir großer Dank für die Veröffentlichung.
Was ist eigentlich aus dem Missionshaus geworden (K.W. am 14. Juli
2025)?
Das ist nicht die übliche Zusammenfassung, die kurz wie ein kurzer
heftiger Schlag
den
Betrachter auf den Kopf trifft und dann wieder weg ist. Das ist ein
unglaublich
ausführliches Bild mit feinen Pinselstichen. Jede noch so kleine, im
Augenblick
recherchierte, zusammengetragene und vorgetragene Bemerkung geht unter
die Haut,
nicht wird
ausgelassen. Jedes Detail von der Sitzbank bis zum Lampenschirm darf
erzählen und
erhält
eine Wichtigkeit in der Erinnerung. Angereichert mit
Früher-Heute-Bildern. Selbst
für einen
Fremden wie mich steckt das voller Emotionen und Erinnerungswert (A.P.
am 13. Juli 2025).
Ein wunderbares Dokument - ich erkenne alles wieder!
Herrlich!! Dank an die „Filmschaffenden“ (m.P. am 12. Juli 2025)!!
Da kommen alte Bilder und Gedanken wieder hoch.
Und die Gewissheit der Vergänglichkeit (J.E. am 12. Juli 2025).
Ich hab mir den Film gespeichert und werde ab und zu reinschauen, auch
mal meinen
Kindern und meiner Frau zeigen, wie es damals so war (W.B. am 12. Juli
2025).
Danke für den Link. Ich habe mir den Film angesehen, da kommen alte
Erinnerungen
hoch.
Danke auch für alle Deine Informationen. Schön, daß Du das machst.
Herzliche Grüße aus Östringen (G. H. am 16. Juli 2025)
- Zum Treffen der Abitursklasse 1965 in Hechingen
Es war wieder einmal eine Freude vom Treffen der Ehemaligen zu lesen.
Diese Klasse
war
ja nur ein Jahr hinter uns. Da ist der Zusammenhalt doch größer als bei
uns. Das
könnte
auch an Herrn Walter gelegen haben, der mit pfadfinderischer Akkuratesse
das
Klassenbewusstsein gestärkt hat. Inzwischen höre ich von unserem
Jahrgang recht
wenig;
geplante Treffen mussten aus verschiedenen Gründen abgesagt werden,
letztlich waren
immer zu wenige bereit zu kommen. Einige unserer Überlebenden waren auch
gar nicht
in
Haigerloch gewesen, sondern sind von den anderen Missionshäusern direkt
nach
Großkrotzenburg gekommen (H.S. am 10. Juli 2025).
Natürlich sagen mir die Namen nicht und die Orte nicht so viel. Aber ich
freue mich
schon,
wenn ich sehe, dass Leute ihren Blick mal rückwärts wenden und das auch
noch
dankbar (A.P. am 10. Juli 2025).
- Zum Bericht über die Bittprozessionen und den Verkauf des Missionshauses
Link zum Beitrag
[...] Freue mich immer über deine Nachrichten und die
Arbeitsergebnisse von dir und deinen Freunden. Für mich sind die Personen
und
Liegenschaften ja ein bisschen weiter weg. Viele kennen ich nur aus euren
Erzählungen
und Bildern. Aber gerade von den Abläufen und den Beweggründen dahinter ist
einem ja
viel vertraut. Und wenn du schreibst, dass da die Hütte verkauft werden
soll, in der so
viele von euch (wieder)geboren worden und aufgewachsen sind – das ist schon
fast, als
drehe es sich ums Elternhaus. Wir nehmen das zwar lächelnd hin, weil wir
wissen mussten,
dass das der Lauf der Dinge ist, aber es ist doch ein ziemlich gequältes
Lächeln…
Die Bittprozessionen kenn ich auch noch. Bis in die 90er, aber da waren
viele
Bittsteller schon mit Gehstöcken und Rollator unterwegs, und bis zur Umkehr
gings gerade
mal bis zum dritten oder vierten Acker. Weiter reichte die Kraft, die Geduld
oder die
Liste der Heiligen nicht. Spätestens wenn die Prozession einem der damals
noch seltenen
Monstertraktoren im Weg war, kehrte man um.
Im Mittelpunkt der Bittprozessionen standen aber weniger die Bitten um
Vergebung der
Sünden als vielmehr der Segen für die Felder. Die hatten ja damals in den
aldi- und
lidllosen Zeiten die Ernährung sicherzustellen, deshalb wurden die gleich
mitgesegnet.
Immerhin, das ist mir in Erinnerung geblieben, hat man keine Unterscheide
zwischen
katholischen und evangelischen Feldern gemacht. Im Gedächtnis der Alten ist
eine Episode
aus den 60ern geblieben. Wir hatten damals einen knortzigen Pfarrer, der von
Sprache und
Typ und Hemdsärmeligkeit so richtig zu den Bauern passte, die es damals noch
gab. Der
soll bei der Bittprozession im Vorbeigehen an einem Feld geknurrt haben „Hej
hilft kaa
Beede, hej muss Mist enenn!“ (A.P. am 21. 9. 2025)
- Allgemein zur Webseite
Herzlichen Dank für deine vielen Mails, die uns auch immer wieder erinnern an
die
früheren Zeiten, wobei du ja diesmal das Bild gewählt hast, wo ich in der ersten Reihe
sitzen und Wilfried neben mir. Wie Hajo es so schön beschrieben hat, so wars auch und
als ich einmal etwas später ins Studium aus dem Rondel oberhalb des Weges zurückkam und
wir ums Haus herum liefen und durchs Fenster raufkletterten in den Klassenraum, hatte
uns der damalige Superior, der von Pädagogik und Psychologie und von jungen Knaben
keinerlei Ahnung hatte, leider kurz gesehen. Wir wurden zu ihm zitiert und ich musste
glaube ich noch einen Brief nach Hause schreiben ....
Da war die Wahl des Superiors von der höheren Instanz eben nicht gut gewählt. Ich denke,
das kann Hajo auch bestätigen oder jeder, der damals zu der Zeit im Missionshaus war.
Zum Glück gab es auch noch Patres, die 'Menschenverstand' hatten :-)) (H.-G. D am
27.10.2025)
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